Budapest: Die Reise beginnt

29.12.2019 – 01.01.2020


Am 29.12.2020 war es endlich so weit. Die Rucksäcke waren gepackt, Familie & Freunde noch einmal in den Arm genommen und sämtliche Impfungen abgeschlossen. Es konnte also endlich losgehen. Erste Destination: Budapest. Für den Beginn unserer Reise haben wir nach etwas gesucht, das sich gut für Sightseeing eignet und wo wir Neujahr feiern können. Da Budapest schon super lange auf meiner Bucket List stand ist die Entscheidung schnell gefallen. Für mich war es außerdem gut, dass Budapest nicht so weit weg war. Der Abschied von Familie und Freunden fiel mir nicht ganz leicht, darum war es gut, einen soften Einstieg in die Weltreise zu haben und zu Beginn nur 4 Stunden von zuhause entfernt zu sein.

Unterkunft

Da unser Budget für mindestens ein halbes Jahr reichen soll sind wir was Unterkünfte betrifft recht spartanisch unterwegs. Unsere Wahl viel auf das Casa Nora Hostel. Die Lage ist sehr gut und die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß erreichbar. Geschlafen haben wir dann in einem Schlafsaal für 6 Personen in einem Stockbett, was für uns vollkommen okay ist weil wir sowieso tief und fest schlafen.  Der Besitzer des Hostels war super freundlich und hat uns gleich ein paar Restauranttipps mit auf den Weg gegeben.

Street Food Market Karaván
Street Food Market Karaván

 Essen

 Gleich am ersten Tag sind wir zufällig in den Street Food Market Karaván gestolpert. Die Atmosphäre und die verschiedenen Essenstände haben uns sofort angesprochen. Von typisch ungarischen Speisen über Burger bis hin zu italienischen Gerichten ist für jeden was dabei. Als Hummuslover hab ich natürlich Falafel mit Hummus bestellt und es hat großartig geschmeckt. 

Gut gefallen hat uns außerdem das Tel Aviv, ein israelisches Restaurant bzw. Frühstückscafé. Das Essen war super lecker und günstig und das Personal war sehr freundlich. Wir haben dort fast 4 Stunden verbracht um die Weiterreise zu planen und sind trotzdem nicht rausgeschmissen worden. Der Tisch war übersät mit Essen, Kaffee, Laptop und diversen Notizbüchern, wir haben dafür einige interessierte Blicke kassiert.

Wer ungarisches Essen probieren möchte ist im Restaurant Nagyí Kifözedèje gut aufgehoben. Das Restaurant ist sehr traditionell, die Speisekarte nur auf ungarisch verfügbar und das Personal spricht kaum Englisch. Hat man aber das bestellt was man auch tatsächlich möchte bekommt man gutes und günstiges Essen in authentischer Atmosphäre.

Burg von Buda
Burg von Buda
Aussichtspunkt Citadella
Aussichtspunkt Citadella

Sehenswürdigkeiten

Budapest ist nicht besonders groß und die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß erreichbar. Das ist meiner Meinung nach auch die beste Fortbewegungsmöglichkeit, wobei auch das öffentliche Verkehrsnetz wirklich gut ausgebaut und effizient ist. 

Am ersten Abend haben wir uns auf den Weg gemacht um die vielen Stufen zum Aussichtspunkt Citadella zu bezwingen. Von dort hat man einen großartigen Ausblick, perfekt um einen groben Überblick zu bekommen und ein Gefühl für die Stadt zu entwickeln. Oben angekommen war die Sonne gerade dabei unterzugehen und hat die Stadt in weiches rosafarbenes Licht gehüllt. Im Winter muss man nur ein bisschen aufpassen da die Stufen teilweise ziemlich eisig waren.

Parlament
Parlament

Mein persönliches Highlight in Budapest war aber definitiv das Parlamentsgebäude. Als ich es das erste Mal gesehen habe bin ich bestimmt fünf Minuten nur davor gestanden und hab es angeschaut, so fasziniert war ich von dem wunderschönen Gebäude mit den vielen Details. Am besten bewundern kann man es von der anderen Seite der Donau. Dort gibt es auch eine lange Promenade die zu einem Spaziergang einlädt.

Wenn man vom Sightseeing eine Pause braucht gibt es in Budapest ganz viele Thermalbäder in denen man die Batterien wieder aufladen kann. Wir haben uns das Szécheny Thermalbad ausgesucht. Es ist mitten in einem großen Park gelegen was sich perfekt für einen Spaziergang nach dem Baden anbietet. Leider war es als wir dort waren komplett überfüllt. Ich würde also empfehlen gleich in der Früh hinzukommen oder nicht gerade zwischen Weihnachten und Silvester, dann dürfte deutlich weniger los sein. Das Bad an sich ist aber wirklich wunderschön, man fühlt sich wie eine Gottheit wenn man im antiken Hallenbad plantscht. Fotos hab ich dort aus Respekt den anderen Badegäste gegenüber kaum gemacht, es ist aber wirklich sehenswert und ein besonderes Erlebnis.

Da das Bad etwas außerhalb gelegen ist haben wir den Nachhauseweg mit etwas Sightseeing verbunden. Auf dem Weg zurück ins Stadtzentrum kommt man unter anderem an der Oper und an der St. Stephans Basilika vorbei. Wir hatten Glück denn als wir gerade bei der Basilika angekommen sind startete eine Lichtshow die die Basilika in buntes Licht gehüllt hat. Danach haben wir uns im Restaurant Hachapuri gestärkt, ein georgisches Restaurant das uns einen Vorgeschmack auf eine unserer nächsten Destinationen gegeben hat.

Nicht fehlen darf natürlich auch die Burg von Buda. Wir sind zu Fuß hochgegangen, es gibt aber auch eine Seilbahn. Oben angekommen wird man mit wunderschönen Gebäuden und einer tollen Aussicht über die Stadt belohnt.

Burg von Buda
Burg von Buda

Fazit

Ich habe die Zeit in Budapest sehr genossen. Es ist eine sehr schöne Stadt in der man auch locker länger als 4 Tage bleiben könnte ohne dass einem langweilig wird. Optisch war es für mich eine Mischung aus Wien und Prag mit den wunderschönen, geschichtsträchtigen Gebäuden und den zahlreichen kleinen Cafés. Ich bin jetzt schon sicher dass ich definitiv ein weiteres Mal nach Budapest kommen möchte, vielleicht für einen Wochenendtrip mit meinen Mädels.  Zu erkunden gibt es auf jeden Fall noch genug. Für uns ging es nach Budapest aber mit dem Flixbus nach Belgrad.


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